Mark Windhag

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Die Mark Windhag war ein historisches Lehen in der nördlichen Hälfte des Windhag. Gegründet 602/3 ging sie aus der Flussgrafschaft Kyndoch als Reaktion auf den Feldzug der Ramuchai hervor. Als Markgrafschaft war sie gegründet, um Kyndoch und die Ländereien hinter dem Großen Fluss vor den zahlreichen Orks im Alten Land und den Windhagbergen zu schützen.

Der Kampf gegen die Ramuchai ist als die Zeit der Orkkriege oder auch der Markkriege bekannt. Die Herren der Mark kamen aus dem albernischen Fürstenhaus Bennain, dessen Stammsitz das Kyndocher Land war. Mit der albernischen Fürstenwürde verlagerte sich die Aufmerksamkeit der Bennains immer mehr vom Windhag weg, da der Krieg gegen die Ramuchai in eine verworrene Kette undurchsichtiger Kleinkriege mündete.

So war es den Bennainfürsten ganz Recht, dass ab 620 die nordmärkischen Grafen aus dem Haus Grötz sich zunehmend in der Mark Windhag engangierten. Neben ihren Stammlanden in der Mark Elenvina und der Grafschaft Windhag erhielten sie so sukzessive auch den Rest des Windhags.

Zeitstrahl

  • 600 BF: Der Feldzug der Ramuchai verheert Teile Albernias und das Alte Land.
  • 601 BF: Bei Siegesmühl werden die Ramuchai geschlagen. Daraufhin verteilen sie sich überall im Alten Land und den Windhagbergen. Aus den Windhagbergen kommen die alten Stämme der Sippe Gerfins zurück und nehmen ihr altes Land in Besitz.
  • 602 BF: Kaiser Eslam I. macht Niamad ui Bennain zum albernischen Landverweser.
  • 603 BF: Die albernischen Bennain wandeln ihre Stammlande, die Flussgrafschaft Kyndoch um in die Mark Windhag. Gerfins Sippe erhält als Gemeinschaft freier Wehrbauern einen Freibrief, der bis heute die Grundlage der Rechte der Sippe ist.
  • 606 BF: Ein Bennainheer ereilt im Alten Land eine vernichtende Niederlage durch die Ramuchai. Die Bennains, durch ihre Regierungsgeschäfte in Albernia beschäftigt, verlegen sich in der Mark Windhag auf die Verteidigung. Sie bündeln alle Kräfte rund um Kyndoch und überlassen die Tagegeschäfte ihren Kyndocher Statthaltern.

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  • 617 BF: Die Kyndocher beginnen, die Sarpegrenze durch einige Wachtürme zu befestigen. Alles Land südlich ist mehr oder weniger in der Hand der Ramuchai

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