Diskussion:Harben

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Nahrungsversorgung der Stadt: Das Umland wird als karg, unwettergeplagt und gebirgig beschrieben. Die Fischer in den Dörfern ernähren sich von Muscheln und Fisch. Die Bleiche gilt als kalkhaltig und führt ungenießbares Wasser mit sich. Einzig im Tal der Bleiche scheint Landwirtschaft möglich zu sein. Die umliegenden Berge sind jedoch aus Karst und Kreide, wenn ich das richtig sehe, also wasserarm. Woher kommt die Wasserversorgung dieser Äcker, wenn das wenige Wasser ungenießbar ist? Oder importiert Harben einen Gutteil seiner Nahrungsmittel? Wenn ja, auf welchem Weg? Und welche Auswirkungen hat das auf die Preise in der Stadt? Lange Rede, kurzer Sinn: Die Wirtschaft dieser Stadt ist unlogisch und gehört dringend schlüssig gelöst. --Stordan 16:40, 14. Jul. 2010 (CEST)

Hab ich mich auch schon gefragt ....

Eine Möglichkeit wäre, dass bereits in alter Zeit in und um Harben große Zisternen angelegt worden sind, um das Regenwasser zu speichern. Die Wartung dieser Anlagen dürfte dann hohen Würdenträgern oder Stadt oder sogar Offizieren obliegen. Immerhin wäre das eine kriegswichtige Infrastruktur. Damit wäre das Trink- und Wirtschaftswasserproblem gelöst. Es bleibt die Nahrungsthematik --Stordan 19:56, 14. Jul. 2010 (CEST)

Hier möchte ich kurz auf die zahllosen Artikel, Threads und andere Äußerungen zu Gareth's Überleben hinweisen - für einen Moloch dieser Größe ist einfach zu wenig Wasser in der Stadt ^^ Auch mit dem Einzug der realistischeren Fantasy ist dieses "Problem" von der Redaktion noch nicht vollständig "erklärt" und fällt derzeit unter "Sünden der Anfangszeit, die wir nachträglich nicht erklären können" - sprich, es ist einfach so. Wird nicht weiter nachgerechnet ;-) Ich will damit zwar nicht propagieren, daß wir dieses Problem nicht thematisieren, aber auf jeden Fall schon mal einen (irdischen) Lösungsansatz bieten. --Osthagen 14:45, 19. Jul. 2010 (CEST)

Ich könnte mich mit den Zisternen durchaus anfreunden. Die Versorgung der Stadt könnte tatsächlich früher von außerhalb erfolgt sein und infolgedessen existieren in der Stadt mehrere (geheime?) riesige Vorratsräume und unterirdische Lager. Vielleicht gibt es sogar alte Zwergenstollen, die als Versorgungstunnel genutzt worden sind? Diese Tunnel, von denen nur wenige Offiziere noch erzählen können, eignen sich ideal als Plot. Überhaupt sehe ich da viele Plotsideen, die mit der prekären Lage der Stadt in Zusammenhang zu bringen sind. Diesen "Fehler aus der Anfangszeit" werden wir auf diese Weise noch wunderbar ausnutzen können, wartets mal ab ;-) --Stordan 15:51, 19. Jul. 2010 (CEST)

Die Wasserversorgung von Harben ist meiner Meinung nach nicht das Problem. Die Stadt liegt am Westhang einer hoch aufragenden Bergkette und der Beleman bringt reichlich feuchte Luft vom Meer der Sieben Winde mit, die hier an den Windhagbergen abregnet. Wir hatten im Zusammenhang mit der Erstellung der Harben-Karte schon einmal darüber diskutiert, dass neben den Zisternen auch Quellfassungen im Gebirge existieren könnten, die das Wasser (evtl. durch unterirdische Überleitungsstollen) in die Stadt bringen. Dort wird das kostbare Nass durch Rinnen/Rohrleitungen verteilt und in Kümpen gesammelt - es gibt da so ein paar kleine runde Kringel in der Harben-Karte ;-). Was die Versorgung der Stadt mit Lebensmitteln angeht, da liegt die Sache tatsächlich anders. Hier muss man sich meiner Meinung nach die besondere Entstehungsgeschichte und Bedeutung des heutigen Harben vor Augen halten. Die Stadt ist kein gewachsenes Ackerbürgerstädtchen. Da wurde aus rein strategischen Überlegungen aus einem kleinen Fischer- und Piratennest eine titanische Festung in die felsige Küste gebaut. Das Geschah ganz sicher unter schonungslosem Einsatz von Mensch und Material (als irdischer Vergleich drängt sich hier die Errichtung von Zar Peters neuer Hauptstadt St. Petersburg in den unwirtlichen Newa-Sümpfen auf). Der monumentale Kriegshafen ist m.E. eine unverholene Drohung gegen das aufstrebende Horasreich und der steingewordene Anspruch auf die Herrschaft über das Weltmeer. Nicht umsonst gilt die Stadt als eines der 7 Menschenwunder und man spricht vom "Pervalschen Monumentalstil". Sobald die Stadt also über ein Maß hinauswuchs, das eine Ernährung aus dem Umland des Windhag ermöglichte, musste sie von außen mit Nahrungsmitteln und vielem, was eine Stadt sonst noch so braucht, versorgt werden. Diese Versorgung war offenbar so aufwändig und kostspielig, dass selbst das reiche und mächtige Nordmarken die Bürde irgendwann loswerden wollte und auf seinen Seehafen und die eigene Flotte verzichtet hat. Mit der Ausgliederung als Markgrafschaft Windhag im Jahr 7 Hal musste nun also, so wie ich das sehe, das komplette Reich für die Versorgung dieses Stützpunktes herhalten. Um was für Mengen es hier geht, kann ich nicht sagen. Aber der absolute Großteil der Waren kann nur über das Meer angeliefert werden. Und auch die Auswirkungen auf das Preisgefüge der Stadt sollten, da gebe ich dir recht, deutlich zu spüren sein. Die Kontrolle der Zisternen und zahlreichen Lagerhäuser in der Stadt ist, auch da stimme ich zu, von großer militärischer Bedeutung. Eine Herausforderung also für jeden Sabotage-Plot... ;-) --Windwanderer 18:00, 21. Jul. 2010 (CEST)
PS: Ich bin jetzt über Bearbeiten und kopieren gegangen, wie fügt man so einen Diskussionsbeitrag richtig ein?

Im Prinzip hast du alles richtig gemacht. Um den Beitrag zu signieren, kannst du entweder den Button "Deine Signatur mit Zeitstempel" (während des Bearbeitens in der Taskleiste oben, zweiter von rechts) drücken, oder einfach viermal die Tilde ~ drücken. Um zu testen, ob alles so aussieht, wie gewünscht, einfach auf "Vorschau zeigen" klicken. Hat den Vorteil, dass keine Änderung gespeichert wird. Dadurch können wir [| hier] die Übersicht behalten :-) --Stordan 21:47, 21. Jul. 2010 (CEST)

Da die Vorrats- und Lagerhäuser so überaus wichtig für die Stadt sind, sollte es, ähnlich wie in Gareth (in Herz des Reichs beschrieben), auch in Harben das Amt des "Speichermeisters" geben, der für ein oder mehrere Lagerhäuser zuständig ist. Die Speichermeister ihrerseits unterstehen dem "Speicherherrn". Das Amt des Markgräflichen Speicherherrn könnte also - neben dem des Markgräflichen Leuchtturmwärters - einer der wichtigsten und angesehensten Offiziersposten in Harben sein. --Windwanderer 12:20, 12. Aug. 2010 (CEST)